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Aktuelle Fachbeiträge
 

Cyberangriffe und die Resilienz von GeseIIschaftsverträgen bei FamiIiengesellschaften

Bedrohungslage für Familiengesellschafter

- Erpressung und Erpressungssoftware: Kriminelle verschlüsseln Firmendaten und fordern Lösegeld

- Betrug durch gefälschte ldentitäten: Täter täuschen über gefälschte E-Mails Transaktionen vor

- Spionage: Konkurrenten stehlen vertrauliche Geschäftsideen oder Patente

- Stillstand: Produktions- und Lieferketten brechen abrupt ab

Schwachstellen klassischer Verträge

- Lange Entscheidungswege: Gesellschafterversammlungen dauern zu lange bei akuter Gefahr

- Fehlende Krisenbefugnisse: Geschäftsführer haben oft keine Vollmacht für schnelle IT-Abschaltungen

- Unklare Haftung: Streit entsteht über die Frage, wer den Schaden im Nachhinein trägt

- Informationsdefizite: Familiengesellschafier sind oft schlecht über digitale Krasen informiert

Bausteine für resiliente Gesellschaftsverträge

- Notfallkompetenzen: Geschäftsführung erhält sofortige Alleinentscheidungsrechte bei Cyberkrisen

- Virtuelle Versammlungen: Klauseln erlauben schnelle Beschlüsse per Video oder im Umlaufverfahren

- Klare lnformationspflichten: Schnelle Unterrichtung des Beirats oder der Familie bei Angriffen

- Interne Richtlinien: Verträge verweisen auf verbindliche Sicherheitsstandards im Alltag

Fazit und Ausblick

Familiengesellschaften müssen ihre rechtlichen Grundlagen modernisieren. Ein krisenfester Gesellschaftsvertrag sichert das Überleben in der digitalen Welt. Rechtliche Vorsorge und IT-Sicherheit greifen hier Hand in Hand.

Beitrag veröffentlicht am
19. Oktober 2026

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